Am 01. April 2009 fand im Bürgersaal in Sereetz die alljährliche Bürgerinformationsveranstaltung des SPD-Ortsvereins statt.
Pressemitteilungen
Der Bürgervorsteher der Gemeinde Ratekau, Kurt Fischer, moderierte in seiner Eigenschaft als Ortsvereinsvorsitzender der SPD Sereetz die Versammlung zügig und professionell.
Rund 70 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Ort beteiligten sich aktiv an der Veranstaltung. Der Orts-vereinsvorsitzende der SPD Sereetz, Kurt Fischer, begrüßte die Gäste, besonders den Bürgermeister Thomas Keller, Herrn Ulrich Buhl, Fachmann im Rathaus für Fragen der Energie, Dorfvorsteher Jochen Bartholomé, von der Polizei Herrn Wischnewski sowie Berthold Leonhardt als Vertreter des Seniorenrates.
Der Bürgermeister der Gemeinde, Herr Thomas Keller zog eine positive Zwischenbilanz: der Haushalt 2009 ist solide und enthält sogar noch eine geringfügige Entschuldung, durch Unterstützung der SPD auf Landesebene konnte die Bäderregelung ausgeweitet werden, die Entwässerung in der Ostgemeinde ist begonnen und das Kommunale Kinderhaus in Sereetz bekommt einen Anbau für den Einstieg in die Betreuung der unter Dreijährigen.
Zum Thema “Lärmschutz in Sereetz” hat in Bad Schwartau eine Anhörung stattgefunden. An dieser Anhörung nahm der Kreistagsabgeordnete und Gemeindevertreter der SPD, Wolfgang Niemann teil. Für die Sereetzer undenkbar ist, dass die Autobahn zwar mit einem „Flüsterbeton“ versehen werden soll, aber die Autobahn-Abfahrt Sereetz keinen Lärmschutz erhält.
Wie die Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion, Irmgard Bartholomé berichtete, konnte durch Verhandlungen und Gespräche im Vorfeld der Gemeindevertretung am 26.03. der Antrag der BfG-Fraktion auf Auflösung des Ausschusses für Soziales und Seniorenangelegenheiten verhindert werden. Dieser Ausschuss ist also weiterhin die öffentliche Plattform für den Vorsitzenden des Seniorenrates und den Behindertenbeauftragten.
Vom Seniorenrat Berthold Leonhardt wurden die Aktivitä-ten für die 1.332 SeniorInnen in Sereetz erläutert, z.B. der Seniorenpass mit Vergünstigungen, die gemeinsamen Fahrten sowie die allmonatlichen Bingo-Nachmittage.
Laut Kurt Fischer können die Schüler der Gemeinde Ra-tekau durch die Einrichtung der Gesamtschule mit einer gymnasialen Oberstufe alle Schulabschlüsse bis zum Abitur machen. Er bedankte sich beim Bürgermeister Thomas Keller für seinen Einsatz für die einmalige Einrichtung einer weiteren 5. Klasse, um möglichst viele der Anmeldungswünsche erfüllen zu können.
Die Grundschule Sereetz wird ab 26.06. den Namen „Achim-Bröger-Schule“ erhalten. Zur Zeit wird mit Hilfe des SPD-Ortsvereins, dem Förderverein der Schule und der Feuerwehr Sereetz in freiwilliger Arbeit der Schulhof saniert. Für die neu anzuschaffenden Geräte haben sich ebenfalls schon Sponsoren gefunden.
Die Fraktionsvorsitzende der SPD, Irmgard Bartholomé, bedauerte den Zusammenschluss des Umweltausschus-ses mit dem Bauausschuss. Der Antrag wurde von der BfG gestellt, leider stimmte die CDU diesem Antrag zu, für die SPD eindeutig das falsche Signal.
Von Ulrich Buhl, dem Energiefachmann der Gemeinde, wurden zunächst die schon vorhandenen Photovoltaikan-lagen, Blockheizkraftwerke und die Bürgersolaranlagen vorgestellt, alle durch Initiative der SPD ins Leben gerufen. Für Sereetz ist in den Sommerferien die energetische Sanierung der Schule vorgesehen. Ziel aller Bemühungen ist die Verminderung des CO2–Ausstosses.
Der Dorfvorsteher, Hans-Joachim Bartholomé, berichtete von der erfolgreichen Reinigung des Dorfes. Diesmal hatten sich ca. 25 Personen an der Reinigung beteiligt. Herzlichen Dank.
Beklagt wurde zum wiederholten Male die Verunreinigung der Gehwege durch Hundekot. Von der Gemeinde wurden bereits diverse Hundebeutelspender aufgestellt.
Ebenfalls Thema war die zu hohe Geschwindigkeit der Autos z.B. in der Schwartauer Straße. Herr Wischnewski von der Polizeistation wird die Möglichkeit von Geschwin-digkeitsmessungen prüfen lassen.
Nach gut drei Stunden Anregungen und Diskussionen bedankte sich der Ortsvereinsvorsitzende Kurt Fischer bei allen für die konstruktive Beteiligung, wünschte einen guten Heimweg und versprach für das nächste Jahr wieder eine Bürger-Info der SPD.
