Klimaschutzkommune 2009 - Deutsche Umwelthilfe

Allgemein


Preisverleihung in Berlin

Klimaschutzprojekt 2009:

Die Gemeinde Ratekau hat es mit ihren vorbildlichen Klimaschutzmaßnahmen geschafft, den 3. Platz im bundesweiten Wettbewerb in der Teilnehmerklasse bis 20.000 Einwohner zu erringen.

Wir waren die einzige Kommune aus Schleswig-Holstein und dürfen ab sofort den Titel „Klimaschutzkommune 2009“ tragen.
Unser Beispiel zeigt, dass aktiver kommunaler Klimaschutz nicht nur in Süddeutschland betrieben wird.

Überzeugen konnten wir die Jury mit Energieerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen, wie Wind, Wasser, Sonne und Biomasse. Das Hackschnitzelheizwerk z.B. versorgt unsere Cesar-Klein-Schule, die Großsportanlage und zwei Wohngebiete mit klimaschonender Energie.
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unseren CO²-Ausstoß alle fünf Jahre um 10 % zu senken. Durch den Einbau von energiesparenden Lampen und effizienten Leuchten sind insgesamt über 25 % des Stroms für öffentliche Beleuchtung und für Verkehrssignale eingespart wor-den.
Besonders gewürdigt wurde die Eröffnung des Bahnhofs Pansdorf als positive Signalwirkung gerade für den ländlichen Raum. Für uns Einwohner inzwischen selbstverständlich und gern genutzt.

Die Feierstunde mit Siegerehrung fand am 12. Mai in der saarländischen Landesvertretung neben dem Reichstag unter der Schirmherrschaft von Professor Mojib Latif vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel statt.

Von unserer Gemeinde nahmen der Bürgervorsteher Kurt Fischer, die zweite stellvertretende Bürgermeisterin Irmgard Bartholomé, der Umweltbeauftragte der Gemeinde, Jürgen Leicher und der Energiebeauftragte Ulrich Buhl teil und nahmen die Siegerurkunde in Empfang.