Gemeinsam für eine sozial- und umweltverträgliche Verkehrsanbindung der Fehmarnbeltquerung

Pressemitteilungen

Mit einer gemeinsamen Erklärung gehen die Fraktionen der Gemeindevertretung in der Gemeinde Ratekau an die Öffentlichkeit.

Die von den Bädergemeinden ins Spiel gebrachte Verlegung der Bahntrasse an die Autobahn A1 hat für die Gemeinde Ratekau erhebliche Auswirkungen.
Schon jetzt führt die Autobahn A1 in unmittelbarer Nähe der Ortschaften Luschendorf, Ruppersdorf, Ratekau und Sereetz vorbei. Bei steigendem Verkehrsaufkommen durch die feste Fehmarnbeltquerung muss mit noch höheren Lärm- und Schadstoffemissionen gerechnet werden.
Durch eine zusätzliche Güterverkehrsstrecke würden die Ortschaften quasi unbewohnbar.
Weiter im Süden würden die Bereiche des Techauer und des Ratekauer Moores sowie das Naturschutzgebiet Ruppersdorfer See erheblich beeinträchtigt werden.
Dies widerspricht einer umweltverträglichen Lösung.

Neben diesen Problematiken darf nicht außer Acht gelassen werden, dass auf die Ortschaft Ratekau durch einen Ausbau der Bahntrasse eine unerträgliche und unzumutbare Belastung zukommt.
Es muss dringend über eine Ausweichtrasse um Ratekau nachgedacht werden, jetzt schon führt die aktuelle Trasse direkt an den Häusern der Ortschaft vorbei.
Ein Ausbau an dieser Stelle ist für alle unzumutbar und gesundheitlich nicht zu verantworten
Die Auswirkungen der Hinterlandanbindung der neuen Fehmarnbeltquerung müssen für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ratekau sowie der Umwelt minimiert werden.

Wir fordern:

1. Transparentes Planungsverfahren mit Beteiligung der
Gemeinde Ratekau
2. Keine Kosten für die Gemeinde Ratekau durch den Ausbau der
Bahntrasse.
3. Keine Bahntrasse in direkter Nähe der Ortschaft Luschendorf.
4. Keine Beeinträchtigung der Natur und Umwelt im Bereich des
Ratekauer und Techauer Moores sowie des Ruppersdorfer Sees.
5. Keine Teilung von Ortschaften durch eine Bahntrasse.
6. Die Belastung der Ratekauer und Sereetzer BürgerInnen ist so
gering wie möglich zu halten.