In einer Mitgliederversammlung befasste sich der SPD OV Sereetz mit den geplanten Ansiedlungen von Ikea, dem V&B-Verkaufszentrum und weiteren Einzelhandelsgeschäften in Lübeck-Dänischburg. Als Gäste nahmen Ulrich Meyenborg und Thomas Wiese aus Dänischburg teil.
Erörtert wurden mögliche Kaufkraftverluste im Einzelhandel, die laut Gutachten für Sereetz und Bad Schwartau in einer Größenordnung von 10 bis 15 % eintreten könnten. Ihnen soll, entsprechend des Vorschlages eines vorliegenden Gutachtens, durch eine 10%ige Verringerung der Verkaufsfläche in Dänischburg begegnet werden.
Die Versammlung war sich einig, dass im Zusammenhang mit der Ansiedlung die Verkehrssituation neu geregelt werden muss; insbesondere werden Lärmschutzmaßnahmen an der A 1 nun dringend erforderlich.
Das Projekt bietet eine große Chance für unsere Region: Für über einhundert Millionen Euro werden eine Industrieruine beseitigt und das Gelände saniert. Daraus wächst neues Leben: Arbeitsplätze entstehen, der Wohnungsmarkt und die soziale Infrastruktur werden belebt, Schulen und Kindergärten werden frequentiert. Außerdem profitieren Geschäfte unterschiedlicher Bereiche im engeren und weiteren Umfeld des neuen Einkaufzentrums von Tagesgästen und Touristen. Die Vorteile überwiegen eindeutig. Alle Beteiligten der Versammlung sprechen sich deshalb einstimmig für das geplante Projekt in Lübeck-Dänischburg aus.
Die SPD fordert die beteiligten Unternehmen auf, ein Höchstmaß an sozialversicherungspflichtigen Dauerarbeitsplätzen zu schaffen und mit einer Schienenanbindung die Attraktivität des Standorts zu erhöhen und damit gleichzeitig die übrige Verkehrssituation zu entlasten.
Kurt Fischer
SPD-Ortsvereinsvorsitzender Sereetz